Wenn Sie einen Mop-Stiel kaufen möchten, stellt sich zunächst Frage, aus welchem Material er bestehen soll. Soll es ein Alustiel, ein Mopstiel aus Kunststoff oder doch lieber Glasfiber sein? Jedes dieser Materialien hat seine Vorzüge. Welche Variante Sie wählen, hängt letztlich davon ab, worauf Sie bei der Reinigung besonderen Wert legen. Folgende Unterschiede bestehen zwischen den Material-Arten:
Kunststoff ist das Material, das seit Markteinführung des Wischmops in den 1950er Jahren für den Wischmop-Stiel üblicherweise verwendet wird. Es handelt sich um ein sehr kostengünstiges Material, das im Vergleich zu den früher üblichen Schrubbern mit Holzstiel wesentlich leichter und damit bequemer in der Handhabung ist. Den Boden zu putzen, stellt damit keinen Kraftakt mehr dar. Deswegen ist Kunststoff auch heute noch beliebt. Sein Nachteil: Das Material neigt zur Ermüdung und so kann es passieren, dass ein Mopstiel aus Kunststoff irgendwann abknickt.
Mopstiele aus Glasfiber sind ähnlich leicht wie Stiele aus Kunststoff, jedoch ausgesprochen bruchsicher und damit wesentlich stabiler.
Neben Kunststoff ist heutzutage der Alustielvielfach im Einsatz. Mopstiele aus Aluminium sind praktisch unzerstörbar und werden Ihnen deswegen sehr lange gute Dienste erweisen. Gleichzeitig ist der Alustiel etwas schwerer als ein Kunststoffstiel. Was manche als Nachteil empfinden mögen, ist für andere ein Vorteil: Durch das höhere Gewicht des Alustiels erhöht sich der Druck auf den Mop automatisch, was zu einer besseren Reinigungsleistung führt, ohne dass Sie mehr Kraft aufbringen müssen. Mit dem passenden Mop gleitet das Reinigungswerkzeug mühelos in Ecken und an schwer erreichbare Stellen, ohne die Bodenhaftung zu verlieren.