Service-Hotline

+49 (0)9176 98 05 11

Montag - Donnerstag:

8:00 - 16:30 Uhr

Freitag:

8:00 - 14:00 Uhr

Katalog Service

Jetzt bestellen

Gerne können sie unsere

Kataloge anfordern oder downloaden

Hier klicken

Privatkunden
Gewerbekunden
Suchbeispiele
Suche nach Artikeln
Nach Nummer:
133510_1
Nach Name:
Lorito Sanifix
Suche nach Kategorien
Nach Name:
Reinigungsbedarf
Nach Typ:
Maschinen
Suche nach Herstellern
Nach Name:
Lorito
Fehlertolerant:
Allzwckreiniger

Waschanleitung für Wischmopps Teil 2

14.05.2015 08:44

Quelle: FRT Leitfaden zur Aufbereitung von Reinigungstextilien, 2014

Mit der Durchführung eines optimalen Wasch- und Trocknungsprozesses, der von uns nachfolgend nochmal im Detail beschrieben wird, werden sie Ihre Wischmopps deutlich länger verwenden können. Wie sie im oberen Bild erkennen können, spielt der Waschprozess eine entscheidende Rolle im Leben des Wischmopps. Im obigen Beispiel ist ein Wischmop auf unterschiedliche Arten gewaschen / getrocknet worden, um Ihnen die Auswirkungen zu verdeutlichen, die ein richtiges Waschverfahren haben kann. Ebenso entscheidet natürlich auch die Art der Anwendung des Wischmopps über die Lebensdauer. So kann z.B eine Verwendung auf rutschhemmenden Böden zu einer Schädigung der Reinigungsgerätes führen.

Vor der Erstnutzung:

  • Einwaschen der Wischmopps, damit optimale Saugfähigkeit und Passform erreicht wird
  • Maximaltemperatur unbedingt beachten

Vorbereitung zum Waschen:

  • Waschmaschine kontrollieren: z.B Abwasserschlauch nach Abknickungen, Waschtrommel auf Schäden, Waschmittelkammer auf Pulverreste
  • Waschladung sortenrein sortieren: um Flusenbildung und Ausfärbung bei Microfasertüchern zu vermeiden
  • grobe Verschmutzung entfernen: klopfen und schütteln sie die Wäsche vorher ab
  • scharfkantige Gegenstände, wie z.B Scheuervliese und andere Abrassiven Reinigungsgeräte, getrennt waschen

In hygienisch relevanten Bereichen, ist das Sortieren und Durchsuchen der Waschladung nicht ohne zusätzliche Maßnahmen möglich, da diese Bereiche sehr empfindlich sind.

Der Waschvorgang:

  • Vorgaben an das Waschverfahren können nur von gewerblichen Waschmaschinen erfüllt werden, Haushaltsmaschinen sind ungeeignet
  • Überladen sie die Maschine nicht: Die Überladung führt dazu, dass sich die Wäsche nicht bewegen kann und Waschpulver nicht gleichmäßig verteilt. Der Wischbezug wird nicht sauber und es bleiben Pulverrückstände. Eine aufgestellt Hand sollte oben in die Maschine hineinpassen. Ebenso gilt dies für Wäschenetze, die mit Baumwolle max. 30% und mit Microfaser max. 50% gefüllt werden sollen ( vgl. FRT Leitfaden zur Aufbereitung von Reinigungstextilien, 2014)
  • Waschprogramm wählen sie je nach Verschmutzung und Materialart aus (z.B Vorwäsche, Hauptwäsche, Temperatur, Schleudern, Desinfektion)
  • Feuchte Wischbezüge sollten generell vor der Wäsche durch einen vorangehenden Schleudergang entwässert werden. Dies hat ebenso den Effekt, dass bereits Schmutz entfernt wird und somit gegebenenfalls auf mehrmaliges Vorspülen verzichtet werden
  • Bei Verwendung von Desinfektionsmittel und Reinigungschemie müssen diese Rückstände vor der Hauptwäsche ausgespült werden. Nach der Hauptwäsche müssen Waschmittelrückstände durch zwischenschleudern und nachspülen entfernt werden. Dies erscheint auf den 1. Blick aufwendig, ist jedoch nötig, da die Wechselwirkung von Reinigungsmitteln und Waschmitteln die Reinigungsleistung und vorallem das Material negativ beeinflusst
  • Vermeiden sie, wenn möglich, Temperaturen über der 60° Grad bei Wischmopps oder Tücher aus nicht hygienereleanten Bereichen. Natürlich sind höhere Waschtemperaturen möglich, jedoch schädigen diese stark die Fasern. Bei Reinigungsgeräten aus hygienerelevanten Bereichen müssen desinfezierende Waschverfahren benutzt werden
  • Verwenden sie nur geeignetes Waschmittel (passend für Textilart, Farbe, Verschmutzung, etc.) und dosieren sie dies nach Angabe des Herstellers. Überdosierung ist ein häufiges Problem und führt zu Waschmittelrückständen im Wischmopp. Diese können in Kombination mit Desinfektionsmitteln zu unerwünschten Reaktionen beim Wischvorgang führen ( Seifenfehler). Die Ursache liegt in einer Neutralisation der kationischen Wirkstoffe der Desinfektionsmittel durch die anionischen Seifentenside. Die gegenseitige Aufhebung der Wirksamkeit wird als Seifenfehler bezeichnet (Bode Science Center, 2015)
  • Starke Überdosierung führt zu drastischer Schädigung des Materials
  • Unterdosierung führt zu Schmutzrückständen und Verhärtung des Wischmopps durch Kalkablagerungen im Textil kommen. Es ist sogar möglich, dass Fasern geschädigt werden und Nähte brechen
  • Verwenden sie Waschmittel nur für den Hauptwaschgang und nicht für die Vorwäsche. Die kationischen Tensidreste aus Reinigungsmitteln reagieren mit den anionischen Tensiden der Waschmittel zu festen Verbindungen (Klumpen) und können zum Verkleben des Textils führen

Nach dem Waschen:

  • Feuchte Reinigungsgeräte direkt nach dem Entnehmen verwenden oder maschinell trocknen, falls sie die Wischmopps länger als 2 Stunden lagern
  • Waschtrommel, Gummidichtungen und Kammer auf Vermutzung kontrollieren. Reinigen sie ab und an die Gummilippe
  • Trennen sie Textilarten beim maschinellen trocknen ebenso wie beim Waschen und überschreiten sie die maximale Temperatur nicht, da es sonst zu Schädigung der Fasern kommt
  • Lagern sie Wischmopps trocken, da diese sont stocken könenn und entsorgt werden müssen

Sonstige Hinweise:

  • Wasserhärte beachten, da diese oft zu Verkalkung des Deckblattes des Wischbezuges führt
  • Verwenden sie keinen Weichspüler
  • Beachten sie die Serviceintervalle Ihrer Waschmaschine
  • Bei regelmäßigem Waschen ohne Desinfektion (niedrige Temperatur), sollte zur Vermeidung von Keimen, in bestimmten Abständen ein desinfezierendes Waschverfahren angewandt werden

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu schreiben.